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Benefizkonzert zugunsten der Nikolauspflege - Stiftung für blinde und sehbehinderte Menschen

(23.10.2005) Der weiße Saal im Stuttgarter neuen Schloss bot ein stilvolles Ambiente für das Benefizkonzert zugunsten der Nikolauspflege.

Das Motto der Nikolauspflege, " Den Menschen sehen" und dies mit allen Sinnen, wurde insbesondere durch musikalischen Hochgenuss, den die Mitglieder des Kammerorchesters der Neuapostolischen Kirche Stuttgart unter der Leitung von Birgit Müller boten, unterstrichen.

Das Orchester

Der musikalisch in drei Abschnitte gegliederte Abend begann mit dem romantischen Bläserquintett von Franz Danzi in B-Dur (Op. 56/1). Fünf junge Solisten (Silvia Hetzer: Flöte, Andreas Körber: Oboe, Monika Wintzen: Klarinette, Danelia Heinkel: Horn, Marc Walcher: Fagott) interpretierten die Zwiesprache der Instrumente in schwungvoller Weise.

Der solistische Höhepunkt folgte mit dem Violinkonzert Nr. 3 in G-Dur von W. A. Mozart (KV 216). Holger Koch überzeugte als Solist durch seine virtuose Darbietung und integrierte zusätzlich das Orchester in seinen Vortrag.

Der frenetische Beifall der Zuhörer forderte eine Zugabe durch den Solisten, der mit einer äußerst mühelosen gefühlvollen Interpretation des technisch anspruchsvollen zweiten Satzes der Solosonate für Violine in a-moll von J.S. Bach die Zuhörer belohnte.

Bezirksvorsteher Fröhlich

Birgit Müller erreichte mit ihrem Orchester eine rhythmisch transparente und dynamisch differenziert vorgetragene Interpretation von Haydns Pariser Sinfonie Nr. 82 und bildete damit den orchestralen Höhepunkt des Abends.

Den Anlass dieses Konzertes verriet Manfred Fröhlich, Bezirksvorsteher des Kirchenbezirks Stuttgart/Fellbach den Konzertbesuchern in seiner kurzen Begrüßung:
Herr SchmidtDie Neuapostolische Kirchengemeinde im Stuttgarter Westen in der Rosenbergstraße 72 a feiert am Sonntag, 30. Oktober 05 ihr 100-jähriges Kirchenjubiläum und wollte aus diesem Anlass mit einem Benefizkonzert eine ebenfalls im Stuttgarter Westen befindliche soziale Einrichtung unterstützen.

Herr Schmidt, Referent des Vorstands der Nikolauspflege, schilderte die Entwicklung von der einstigen Blindenanstalt zum modern geführten Sozialunternehmen mit einem breit gefächerten Angebot für die schulische und berufliche Qualifikation blinder und sehbehinderter Menschen.

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